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Kirche Schleife

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Zeitraum                       Beschreibung

1346                              Kirche in Schleife urkundlich erwähnt, zur Probstei Budissin gehörig. Sie wird in der Meißener Kirchenmatrikel von 1346 erwähnt. Die Kirche Schleife stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist das älteste Bauwerk im Ort. Der älteste aus Feldsteinen erbaute Teil der Kirche ist der Altarraum, das einzige in der Oberlausitz noch vorhandene Denkmal der Spätgotik

1685                              Das Kirchenschiff wurde später angebaut und trägt die Jahreszahl 1685. Über die Erbauung des Turmes berichtet nur die Sage. Ehedem war nur ein Glockenhaus an der Südwestseite des Kirchhofes vorhanden. Der die Kirche umgebende Friedhof war früher der gemeinschaftliche Begräbnisplatz für alle Gemeinden der Parochie.

1849                              Die Pfarrwirtschaftsgebäude wurden 1849 neu erbaut.

1862                              Seit 1862 ist der Kirchhof geschlossen, und jede Gemeinde hat ihren eigenen Begräbnisplatz erhalten.

1890                              Im Jahre 1890 wurde das Dach der Kirche und des Turmes

umgedeckt und das Mauerwerk außen abgeputzt und gestrichen.

1894                              1894 wurde ein neues Pfarrhaus errichtet und im Herbst des gleichen Jahres bezogen.

1923                              1923 wurde die Kirche innen renoviert durch den Maler Ullrich

aus Spremberg. Unterstützt wurde er bei der Arbeit durch den Kunstmaler William Krause aus Dresden.

1925                              Im ersten Weltkrieg wurden zwei Glocken abgeliefert, die neuen

Glocken wurden am Bußtag 1925 durch Pfarrer Handrik geweiht.

1945 – 1946                    Am 16./17. April 1945 wurde die Kirche durch Granat- und Bombentreffer schwer beschädigt. Das Gewölbe im Altarraum war durchschlagen, Altar und Emporen vollkommen zerstört, Turm und Kirche vollständig abgedeckt worden. Nach dem Kriege wurde die Kirche nach und nach instand gesetzt. Im April/Mai 1946 wurde der Turm neu eingedeckt, anschließend das Kirchenschiff. Im Oktober 1946 wurde die wiedererbaute Kirche feierlich eingeweiht und die neue Orgel in Gebrauch genommen.

1948                              Das Kruzifix für den Altar wurde 1948 von der Bildhauerin Dorothea von Philippsborn geschnitzt.

1951 – 1952                    Im Jahre 1951/52 wurde der Außenputz an der Kirche erneuert und die letzten Grabstellen auf dem Kirchhof beräumt. Die Grabsteine der Pfarrerfamilie Welan wurden an der Außenmauer des Altarraumes aufgestellt.

1962                              1962 wurde dann die Kirche einer Innenrenovierung unterzogen,

die 1963 fortgesetzt wurde. Dabei wurden die alten Fresken freigelegt.

1967                              Seit 1967 wird das Geläute elektrisch betrieben.

1979                              1979 wurde die Kirche einer Außenrenovierung unterzogen, der Kirchturm wurde neu gelattet und eingedeckt sowie der Außenputz erneuert und angestrichen.

1984                              Am 24.03.1984 gab es nach einer Jugendtanzveranstaltung in der Kirche einen Einbruch mit Sachschäden.

1992                              lm Jahre 1992 erfolgte emeut eine umfassende Außenrenovierung der Kirche sowie eine Neugestaltung des Außen-bereiches. Dabei entfernte man die markante Nadelbaumgruppe um das Hinterhaus der Kirche. Der Zaun um den Kirchhof wurde entfernt und die in unmittelbarer Nähe der Kirche stehenden Linden z. T. gefällt z. T. umgesetzt, so daß ein ganz neues optisches Bild entstand. An der Südseite des Kirchhofes wurde eine Parkstraße angelegt und die gesamte Fläche des Kirchhofes neu eingesät. Die in unmittelbarer Nachbarschaft stehenden Kriegerdenkmale wurden restauriert.

1993 – 1994                    In den Jahren 1993/94 erfolgte eine Innenrenovierung nach denkmalsschutzrechtlichen Bestimmungen.

1994                              1994 wurde das 100jährige Bestehen des Pfarrhauses feierlich begangen.

1996                              1996 beging die Kirche das 650. Jubiläum seit der Ersterwähnung 1346.

1999                              Am 13.03.1999 wurde in der Schleifer Kirche innerhalb einer Veranstaltung des Sorbischen Kulturzentrums Schleife eine Original Sorbische Hochzeit nachgestellt.

2011/2012                      In den Jahren 2011/2012 erfolgte eine umfangreiche Dachstuhlsanierung. Dabei wurde auch die Turmhaube mit der Laterne erneuert. Der Glockenstuhl wurde austgetauscht und die Bronzeglocke repariert. Außerdem erfolgte eine Orgelsanierung. Das Kirchenschiff erhielt eine Konvektions- und Fußbodenheizung. Die gesamt Kirche wurde Innen und Außen neu verputzt und angestrichen. Quelle: www.schleife-slepo.de

2018/2019 Die Firma Stuck-Hof Jörg Tausch aus Rohne wird mit dem Schutz der Fresken sowie der Restaurierung und Werterhaltung einiger Wertgegenstände der Kirche beauftragt. Unter anderem ein Gemälde des William Krause mit einem Motiv der Kirche um 1923